Sonderführung
Die wundersame Eremitenklause im Fels
Die Aura klösterlicher Abgeschiedenheit und Ruhe kennzeichnet eines der ungewöhnlichsten Bauwerke auf dem Areal der Schlossbrauerei Stein: die Eremitenklause. Ganz aus Holz gebaut, schmiegt sie sich wie ein Schwalbennest in die 50 Meter hohe Felswand aus Nagelfluh. Sie ist nur über einen in den Stein gehauenen Weg zugänglich.
Ihre Entstehungszeit im 17. Jahrhundert liegt im Dunkeln. Bekannt ist dagegen das Leben des letzten Klausners Hugo Alois Zink. Nach einem dramatischen Schicksalsschlag im Ersten Weltkrieg bewohnte er in den 1930er Jahren die einsame Klause in Stein. Mit Gebeten, Krippenführungen und Almosen verdiente er sein Geld.
Einmal im Jahr, den Kirchweihsonntag, ist die wundersame Eremitenklause für Besucher geöffnet.

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