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Die Höhlenburg ist Naturschutzgebiet


 

Europäisches Natura-2000-Gebiet als Refugium für Fledermäuse

 

So beliebt wie die Steiner Höhlenburg im Sommer bei den menschlichen Touristen aus nah und fern ist, wird sie im Winter besonders gern von tierischen Besuchern bevölkert:

Von Oktober bis März überwintern bis zu sieben Fledermausarten in der Felsenburg und den angrenzenden Nagelfluhwänden. Nachgewiesen wurden bisher die Arten Wasserfledermaus, Fransenfledermaus, Großes Mausohr, Bartfledermaus, Braunes Langohr, Zwergfledermaus und Mopsfledermaus. Damit handelt es sich um ein besonders artenreiches Fledermauswinterquartier.

Das Vorkommen der seltenen Mopsfledermaus hat dazu geführt, dass die Felsenburg als europäisches Natura-2000-Gebiet ausgewiesen wurde. In den meisten Jahren werden zwar nur wenige überwinternde Fledermäuse in den Gängen der Burg gefunden, doch ist davon auszugehen, dass viele Tiere sich in den zahlreichen tiefen Spalten der Gemäuer verbergen und daher nicht entdeckt werden können.

Während des Winterschlafes sind alle Lebensfunktionen der Fledermaus (Körpertemperatur, Atmung, Stoffwechsel) stark herabgesetzt. Sie lebt in dieser Zeit von ihren Fettreserven. Werden Fledermäuse im Winterquartier gestört, wachen sie auf, was mit besonders hohem Energieverbrauch verbunden ist.

Zu häufige Störungen können deshalb für das Tier den Tod bedeuten. Aus diesem Grund werden in der Felsenburg während des Winters keine Führungen für Besucher durchgeführt.

 

 

 


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