Steiner Bräu Historie (Fortsetzung)
Im Jahre 1938 erhält das Unternehmen die zweckmäßigere Form einer Kommanditgesellschaft und firmiert seither als Schlossbrauerei Stein Wiskott GmbH & Co. KG, Stein an der Traun, und ist bis heute eine Privatbrauerei im Familienbesitz geblieben. Hochschloss, Felsenburg samt Unterschloss sind auch heute noch im Besitz der Schlossbrauerei Stein. Im Unterschloss mit den Nebengebäuden ist das Landschulheim sowie die Schule Schloss Stein e.V.untergebracht.
Die beiden Weltkriege brachten auch für die Schlossbrauerei Stein den einschneidendsten Rückschlag in der langen Zeit des Bestehens. Diese Schäden an Produktionsstätten, Maschinen und Material verringerten den Bierausstoß auf einen Bruchteil ursprünglicher Mengen.
Mitgerissen von der allgemein einsetzenden Wiederaufbaustimmung braute man zunächst Dünnbier und setzte alle Hebel in Bewegung, womit wieder neues Leben aus den »Ruinen« stieg. Ab September 1949 wurde in Bayern die Grädigkeit des Bieres wieder hinaufgesetzt. Diese Anpassung erlaubte der Schlossbrauerei Stein von nun an auch die Produktion höherwertiger Biersorten.
In den vergangenen 50 Jahren hat sich die Brauereitechnologie ebenso stürmisch weiterentwickelt wie das gesamte Leben. Obwohl Steiner Biere ihre Wurzeln tief in der Geschichte des Bieres haben, werden heute moderne Brautechnik und die neuen Brautechnologien richtig eingesetzt. Wie modern auch immer die Produktionsmittel sind, die »Seele« der Steiner Biere liegt in der Pflege einer über fünf Jahrhunderte alten Brautradition. Und das wird bei unseren Steiner Bieren auch weiterhin so bleiben.


